Im Gespräch mit Ekkehard Graf

Ich freue mich, dass wir an dieser Stelle miteinander ins Gespräch kommen können. Zum einen sind hier meine beiden aktuellsten Predigten als Audio-Datei zu finden. Zum anderen freue ich mich über Anregungen, Fragen, Kritik und auch Lob im Blick auf unseren Kirchenbezirk, aber auch zum christlichen Glauben im Allgemeinen. Vorerst ist dies noch kein echter Chatroom, aber ich freue mich auf eMails, die zeitnah beantwortet werden:

Dekan.Marbachdontospamme@gowaway.elkw.de

Aktuelle Predigten

Predigt beim Crossline-Gottesdienst am 13.10.2019 in Steinheim/Murr zu 1. Johannes 5,4
"Vier gewinnt" lautet das Thema. Wir entdecken, was Johannes zum Thema zu sagen hat.

Predigt beim Lobpreisabend am 12.10.2019 in Affalterbach zu 1. Samuel 30,6
Wenn wir uns verrannt haben und im Chaos stecken, gibt es dennoch einen Ausweg. Bei David lernen wir, wie das geht.

Predigt am Erntedankfest, 6.10.2019 in Marbach zu Markus 8,1-9
Der Kindergarten hat das Märchen von der Rübe erzählt. Aus der Bibel kommt der Bericht von der Speisung der 4000. Es galt in diesem Familiengottesdienst, vom Kindergartenkind bis zu den Ältesten von Jesus zu begeistern...

Kurze Gedanken zur täglichen Bibellese

Diese Gedanken erscheinen derzeit als "Wort für den Tag" im Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg.

 

17. Sonntag n. Trinitatis

13. Oktober

Psalm 25

EG 619

Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg.

Psalm 25,8

Gott zeigt den Weg zum Leben. Heutzutage wird schief angesehen, wer von Sünde spricht. Aber es gehört zu Gottes Gerechtigkeit, dass er Schuld ahnden muss. Doch erst am Ende der Zeit. Noch gilt Gottes unablässiges Werben um seine geliebten Menschenkinder, dass sie den guten Weg zum ewigen Leben gehen. Deshalb lädt er alle Sünder ein, umzukehren und mit ihm zu gehen.

Montag, 14. Oktober

Matthäus 22,15-22

EG 633

Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

Matthäus 22,21

Jesus gibt eine kluge Antwort. Eigentlich wollten die Fragesteller gar keine Antwort, sondern Jesus nur aufs Glatteis führen. Dennoch nimmt Jesus sie ernst und gibt eine bis heute gültige und geniale Antwort. Wir sollen als Staatsbürger unsere Pflichten erfüllen, auch Steuern zahlen. Aber wir sollen vor allem das tun, was Gott für wichtig hält.

Dienstag, 15. Oktober

Matthäus 22,23-33

EG 517

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes.

Matthäus 22,29

Jesus gibt eine wichtige Antwort. Wieder soll Jesus mit einer kniffligen Frage bloßgestellt werden. Und wieder geht er darauf ein. Aber er macht klar, dass die Theologen seiner Zeit ihre Bibel nicht kennen und auch Gott nichts zutrauen. Selbstverständlich gibt es eine Auferstehung nach dem Tod. Doch in der Ewigkeit wird es anders sein als Menschen es sich vorstellen.

Mittwoch, 16. Oktober

Matthäus 22,34-46

EG 295

Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ (5.Mose 6,5).

Matthäus 22,36.37

Jesus gibt eine klare Antwort. Und nochmals wird Jesus spitzfindig gefragt. Er antwortet ganz schlicht mit dem, was bereits in der Bibel steht. Am wichtigsten von allem im Leben ist, Gott zu lieben. Sein Jünger Johannes ergänzte später: „Denn er hat uns zuerst geliebt!“ Darauf kommt es also an, dass wir Gottes Liebe aufrichtig erwidern. Mehr braucht es nicht.

Donnerstag, 17. Oktober

Matthäus 23,1-12

EG 251

Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder.

Matthäus 23,8

Jesus gibt eine klare Ordnung. Wenn wir Jesus ernstnehmen, dürfte es keine Hierarchien in der Kirche geben. Nur einer ist der Chef: Jesus. Kein Bischof, keine Prälatin, kein Dekan, keine Pfarrerin – alle sind auf derselben Ebene, nur Jesus ist darüber. Das gilt in geistlichen Fragen. Aber organisatorisch darf es in der Kirche verschiedene Zuständigkeiten geben.

Freitag, 18. Oktober

Matthäus 23,13-28

EG 133

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.

Matthäus 23,13

Jesus gibt eine klare Auskunft. Zurecht muss Jesus die Frommen und Theologen seiner Zeit tadeln. Sie lehren Gottes Wort eigentlich richtig, aber sie halten sich selbst nicht daran. Äußere Regeln achten sie für höher als die herzliche Zuwendung zu ihren Mitmenschen. Deshalb zeigt Jesus klar, worauf es ankommt: auf eine ehrliche und menschenfreundliche Gesinnung.

Samstag, 19. Oktober

Matthäus 23,29-39

EG 670

Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!

Matthäus 23,37

Jesus gibt einen Einblick in Gottes Herz. Jesus‘ kritische Worte gegenüber den Theologen enden mit einem Stoßseufzer. Damit lässt er in Gottes Herz blicken. Gott will nicht tadeln, sondern zurechtbringen. Gott will nicht strafen, sondern Liebe zeigen. Ständig ruft er in Liebe zu sich. Aber viele wollen nicht! Doch wir dürfen heute seinem liebenden Ruf folgen!

Bericht über Dekan Ekkehard Graf in der Marbacher Feuerwehr; Marbacher Zeitung 16.8.2019

Marbacher Zeitung 16.8.2019